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CDU Groß-Umstadt - Sagen Sie Ihre Meinung


Umstadts Schlösser

In naher Zukunft wird sich die Stadtverordneten-Versammlung mit dem Innenausbau des Pfälzer Schlosses befassen müssen. Im Konjunktur Förderungs Programm stehen ca. 1,4 Mio. Euro von Bund und Land zur Verfügung. Die kürzlich vorgelegte Planung schließt mit einer Kostenaufwands-Schätzung von ca. 3,25 Mio Euro ab. Die Finanzierungslücke von ca. 1 Mio Euro muß entweder über Streichungen oder Änderung der Ausbau Konzeption erreicht werden, oder es sind Zurückstellungen von einzelnen Abschnitten vorzunehmen und in eine definierte zeitliche Folge zu bringen. Ziel muss nach Meinung der CDU sein, daß insbesondere der Rittersaal schnell allen Bürgern wieder zur Verfügung steht. Für die CDU Groß-Umstadt heisst das, daß dieser Saal barrierefrei zugänglich fertig gestellt werden muß, inklusive Anbau mit Toiletten und dem Fahrstuhl, der alle Ebenen erreichbar macht. Zeitlich zurückstellen kann man sehr wohl den Endausbau des 1. Stockwerkes und des Kellers. Sollten trotzdem noch Finanzmittel fehlen, muß die Stadtverordneten Versammlung entscheiden welche anderen Projekte gegebenenfalls zeitlich verschoben werden müssen.

Neben dem Pfälzer Schloß mißfällt den Umstädtern der Zustand des Wamboldschen Schlosses, der zu einem Schandfleck der Stadt verkommen ist. Es ist traurig, daß ein solches historisches Gebäude unweigerlich dem Untergang zusteuert, wenn nicht kurzfristig eine Sanierung erfolgt. Leider sind bis heute alle Bemühungen mit dem privaten Eigentümer in Verhandlungen zu kommen, gescheitert. Das Ensemble Pfälzer Schloß, Wamboldsches Schloß und Wendelinuspark gehört zum historischen Kern unserer Stadt und muß auf jeden Fall erhalten werden. Die CDU wird den Magistrat nachhaltig auffordern, für dieses Ziel massiv bei den zuständigen Behörden einzutreten. Über das Ergebnis werden wir weiter berichten.

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Info:
Umstadts Schlösser ist Beitrag Nr. 252
Autor:
hbeier am 2. Juni 2010 um 16:13
Kategorie:
Lokales
Tags:
 
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1 Kommentar »

  1. Stefan Grießmann

    Einer Sanierung des Pfälzer Schlosses wurde in einer “abgespeckten” Variante zugestimmt, die den oben genannten Sachverhalt trägt. Die Finanzlücke wurde in diesem Zusammenhang auf ca. 200T€ gesenkt. Weitere Einsparungsmöglichkeiten ließen sich leider nicht erzielen. Eine barrierefreie Nutzung des Rittersaals erachte ich für äußerst wichtig um allen Bürgern den Zutritt in diese Ebene zu ermöglichen. Im Zuge der Aufwandsreduzierung wurde jedoch die zukünftige Nutzung der Kellerräumlichkeiten zunächst umgangen, da die notwendigen Investitionen für eine weitere Nutzung in einem äußerst negativen Verhältnis stehen. Meiner Meinung nach ist die Sanierung des Rittersaals höher zu priorisieren als eine Sanierung der Kellerräumlichkeiten. Der Pfälzer Keller wird heute und könnte auch nach einer Sanierung lediglich in geringem Umfang genutzt werden. Eine Nutzung des Rittersaals ist bereits heute schon als attraktiv einzustufen und wird nach dem Umbau mit barrierefreiem Zugang an Attraktivität zunehmen. Es bleibt zu erwähnen, dass im Schlosskeller lediglich Maßnahmen berücksichtigt wurden, die zum Erhalt der Gebäudesubstanz als unabdingbar bewertet wurden.
    Einer Sanierung des Wamboldschen Schlosses steht scheinbar nicht nur der Eigentümer im Weg. Leider ist der notwendige Aufwand und Invest sehr hoch…

    #1 Kommentar vom 07. Juli 2010 um 15:25

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